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In 10 Schritten zu fesselndem Content, der dir viele Besucher bringt

In 10 Schritten zu fesselndem Content, der dir viele Besucher bringt

Von david 6 Kommentare

Immer wieder werde ich gefragt: Worüber soll ich schreiben, damit Menschen meine Inhalte finden und lesen?  Kurze Antwort: Die Inhalte müssen ein Problem des Nutzers lösen oder ihn emotional begeistern – im Idealfall beides. Aber wie kommst du zu wirklich genialem Content? Hier findest du eine Anleitung dazu:

1. Finde heraus, was das Kernproblem deiner Zielgruppe ist

Was ist das Problem, das deine Zielgruppe unbedingt gelöst haben will?

Du kannst es hier recherchieren:

  • Schau in Foren und Frageportalen wie gutefrage.net
  • Hör deinen Kunden zu: „Ich scheitere immer an…“
  • Lies Amazon-Rezensionen zu deiner Produktgruppe
  • Befrage deine Kunden und Besucher deiner Webseite
  • Schau dir Kundenmails nochmal an. Was wird oft gefragt?
  • Gib dein Thema bei Google ein und achte auf Vorschläge
  • Nutze Tools wie http://answerthepublic.com

 

Answerthepublic.com

Answerthepublic.com zeigt dir, welche Fragen die User zu deinem Keyword haben.


2. Grenze dein Thema ein

Versuche nicht, alle Teile deiner Zielgruppe mit einem Beitrag glücklich zu machen, sondern fokussiere dich.

Beispiel 1: Du bist Inneneinrichter/in

Statt: „Wie du deine Wohnung schön einrichtest“ sollte das Thema lauten: „So richtest du das perfekte Wohnzimmer für Studenten ein“ (oder wer auch immer eine von dir anvisierte Zielgruppe ist).

Beispiel 2: Du verkaufst Ernährungs-Kurse

Nimm einen Teilaspekt. Also nicht „Wie du dich gesund ernährst“, sondern ein Artikel zu Thema „So sieht das perfekte Frühstück für Schwangere aus“.

Beispiel 3: Du hilfst Menschen beim Abnehmen

Betone ein konkretes Ziel. Also statt „So nimmst du schnell ab“ lieber „So verlierst du die ersten 5 Kilo ohne Jojo-Effekt“

 
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3. Schau dir die Konkurrenz zu deinen Inhalten an

In der Regel wirst du nicht der erste und der einzige sein, der über ein Thema schreibt. Du musst dir anschauen, was es dazu bereits gibt.

Suche bei Google nach deinem Spezialthema wie „Frühstück für Schwangere“ und schau was es bereits gibt. Klick die ersten Google-Ergebnisse durch und schau wie die Artikel aufgebaut sind, was ggf. fehlt und was gut ist.

Recherchiere in Portalen wie http://buzzsumo.com welche Inhalte zu deinem Thema am häufigsten im Social Web geteilt werden.

Notiere die Konkurrenz-Artikel in einer Liste (z.B. in Evernote oder wie ich etwas klassischer in Microsoft OneNote) und schreibe in Stichpunkten Schwächen dazu, die du am Thema erkennst.

Mit Profi-Tools wie www.sistrix.de kannst du zudem sehen, welche Inhalte bei deinen Wettbewerbern gut funktionieren.

4 . Arbeite deine Unterschiede heraus

Du kennst jetzt dein Thema und hast einen Überblick in Sachen Konkurrenz.

Nun geht es darum herauszufinden, was deinen Content unterscheiden kann. Du willst den besten Content zu deinem Thema produzieren.

  •  Finde einen anderen Blickwinkel auf das Thema
  •  Sei länger: Wenn es einen Artikel mit „10 einfache Gerichte gibt“, produziere „72 einfache Gerichte, die du schnell zubereiten kannst“
  •  Mach es schöner: Grafische Elemente, eine schöne Schrift oder Bilder machen deinen Content schöner als den der Konkurrenz
  •  Geh tiefer ins Thema und überzeuge mit wichtigen Details
  •  Nutze emotionale Geschichten, um es spannender zu machen
  •  Sei aktueller. Vielleicht sind Daten in anderen Artikel veraltet
  •  Löse Kernprobleme deiner Kunden

 

5. Schreibe eine unwiderstehliche Überschrift

Bevor es an die Content-Produktion geht, sind noch 1-2 Schritte nötig. Dazu gehört als erstes die Überschrift.

Was? Jetzt schon? Ja – unbedingt! Die Überschrift ist ein Versprechen an deine Leser. Sie entscheidet darüber, ob der Artikel überhaupt gelesen wird. Von 10 Leuten, die deine Überschrift lesen, lesen meist nur 2 auch den Text. Du musst also verdammt gut sein.

Gute Überschriften:

  •  sind klar, lassen aber Aspekte offen um Interesse zu generieren
  •  sind nützlich für den Leser: „Wie du mit diesen wenigen legalen Tricks unglaublich viele Steuern sparen kannst“
  •  lösen Emotionen aus:“Diese 20 Minuten pro Tag machen dich fit und sexy“
  •  sind überraschend (10 Fehler im Vertrieb: 8 davon begehst du sicher auch)

Extra-Tipp: Was gut funktioniert sind „Wie du …“ Überschriften (also z.B. „Wie du schon morgen mit dem Rauchen aufhören kannst)

Mehr zum Thema findest du auch in meinem Artikel zum Thema Geniale Überschriften. Dort verrate ich dir eine Formel, mit der du Überschriften produzierst, die garantiert geklickt werden.

 

6. Recherchiere verdammt gut

Damit dein Content wirklich der Beste werden kann, muss er gut recherchiert sein. Wecke den Journalisten in dir und lies, frage, suche!

Dafür solltest du:

  •  Bücher zu deinen Fachthemen lesen
  •  Blogs aus deiner Branche abonniert haben und lesen (das geht super mit dem Tool Feedly)
  •  inspirierende und passende Zitate finden
  •  die Konkurrenz-Artikel lesen und die starken Argumente notieren
  •  Experten zu deinen Themen befragen
  •  praktische Beispiele finden
  •  aktuelle Daten und Zahlen recherchieren

 

Mit Feedly folgst du ganz einfach deinen Lieblingsblogs und hast somit deine Branchenthemen immer im Blick.

7. Strukturiere deinen Content

Kann ich jetzt endlich mal schreiben? Noch nicht ganz. Es geht gleich los, aber bevor es an die Umsetzung geht, müssen wir noch etwas Struktur reinbringen.

Dazu gehört:

  •  bring den Content in einen logischen Zusammenhang
  •  kontrolliere, ob jeder Teil des Artikels das Versprechen der Überschrift einhält
  •  überlege, ob du alle Fragen und Probleme deines Publikums aufgenommen hast
  •  überlege dir eine Handlungsanweisung für den Leser. Was soll in ihm vorgehen, wenn er den Artikel gelesen hat?

 

8. Endlich schreiben!

Jetzt haben wir viel geplant, gesammelt und sortiert. Es ist nun an der Zeit, den Artikel zu schreiben. Ich werde dir an anderer Stelle noch erklären, wie du hierbei auch SEO-Aspekte einbeziehst, heute soll es erstmal um den Inhalt gehen.

Wenn du schreibst, dann denke daran, dass

  •  du einen starken Einstieg brauchst, damit die Leser am Ball bleiben
  •  du die Träume, Leidenschaften, Ängste und Probleme deiner Leser im Blick hast
  •  du mit Zwischenüberschriften arbeitest, für Leute die nur scannen
  •  du auflockernde Elemente benutzt wie Listen und Absätze
  •  es Bilder braucht, um keine trockenen Textwüsten zu kreieren
  •  du deine relevanten Keywords in Headlines und im Text hast
  •  du ein starkes Ende brauchst, das einen nächsten Schritt ermöglicht

9. Erst polieren, dann publizieren

Wenn der Beitrag geschrieben ist, muss er ruhen wie ein guter Teig.

Daher: Lass ihn 24 Stunden liegen. Dann erst setzt du dich an die Überarbeitung. Lies den Text laut vor, damit du Stolpersteine und unpassende Wörter schnell erkennst.

Lösche Füllwörter und Sätze, die mehr Kraft kosten als sie Nutzen stiften.

Ersetze Wortspiele durch klare Bilder, die deine Aussagen unterstützen.

Kontrolliere die Rechtschreibung und die Grammatik.

Wenn du WordPress nutzt, denk daran Stichwörter (Tags) zu vergeben und eine Kategorie für deinen Blogpost zu wählen.

 

10. Promote deinen Artikel

Content Marketing hat mit Vermarktung zu tun. Selbst wenn deine Webseite oder dein Blog bereits schon so SEO-optimiert sind, dass dein Content gut bei Google gut gefunden wird, solltest du ihn immer auch aktiv promoten. Wenn er gut ist, wird dir das niemand übel nehmen.

Diese Kanäle kannst du nutzen:

  •  dein eigener E-Mail-Verteiler (so schon vorhanden)
  •  deine Social-Media-Kanäle, allen voran Twitter, Facebook oder in Deutschland auch Xing (denk an relevante Hashtags, Keywords und schöne Vorschaubilder)
  •  Nutze Facebook-Werbeanzeigen, um deinen Content den richtigen Nutzern zu zeigen (wie das genau geht, erkläre ich demnächst)
  •  sag Leuten Bescheid, die du im Artikel erwähnt hast (z. B. per Mail) und bitte sie um Verlinkung
  •  bring den Content in anderen Formaten unter, etwa bei Slideshare
  •  kommentiere ähnliche Artikel und biete deinen Content als Ergänzung an

 

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